Halloweenaktion der FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz vom 31.10.26 gegen den Steuerspuk der Mitte: Nein zur Steuerinitiative!

Am 29. November 2026 wird über die Steuer-Initiative (sogen. Fairnessinitiative) abgestimmt. Die Mitte will trotz klarem JA zur Individualbesteuerung nochmals über die Abschaffung der Heiratsstrafe abstimmen. Die FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz sind der Meinung, dass der Volksentscheid vom 8. März 2026 vollumfänglich respektiert werden muss, alles andere ist Zwängerei, ein Mitte-Spuk.

Bei einer allfälligen Annahme der Steuer-Initiative würden zwei unterschiedliche Steuersysteme in der Schweiz gelten, eins auf Bundesebene und eins auf Kantons- bzw. Gemeindeebene. Die Konsequenz: Ein absolutes Steuer-Wirrwarr. Weiter bestraft die vorgeschlagene gemeinsame Besteuerung den Zweitverdienst – meist das Einkommen der Frau. Die Initiative will das Rad zurückdrehen und den Fehlanreiz von gestern in der Verfassung verankern. Das schadet den Frauen und der Wirtschaft. Darum sagen die FDP Frauen klar NEIN zu dieser rückwärtsgewandten Vorlage.

Um was geht es? Die Mitte-Partei will die Annahme der Individualbesteuerung (IVB) auf Bundesebene rückgängig machen. Die IVB wurde am 8.März 2026 von der Stimmbevölkerung mit 54% JA Stimmen klar angenommen. Nachbefragungen haben gezeigt, dass die Bevölkerung wusste, dass sie nicht nur über die Abschaffung der Heiratsstrafe abstimmte, sondern auch über das Prinzip der individuellen Besteuerung. Gemäss Bundesrat wird unabhängig vom Entscheid am 29.11.26 die IVB auf kantonaler Ebene 2032 auf jeden Fall eingeführt werden. Dies würde dazu führen, dass verheiratete Ehepaare bis zu drei Steuererklärungen ausfüllen müssten und auch beim Steueramt ein grösserer Aufwand anfallen würde. Je nachdem drohen Steuerausfälle von bis zu 3 Milliarden Franken jährlich, ohne Gegenfinanzierung. Es profitieren vor allem Ehepaare mit hohen Einkommen, die Mittelschicht kaum. Einzelne Varianten führen sogar zu einer neuen Konkubinatsstrafe.

Was haben wir vor? Die FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz werden am 31.10.26, also an Halloween eine schweizweite Aktion durchzuführen und dazu aufrufen, die Steuer-Initiative am 29.11.26 abzulehnen. Wir wollen am 31.10.26 in möglichst allen Kantonen die Aufmerksamkeit auf die unnötige, bürokratische und unzeitgemässe Initiative lenken unter dem Motto «Nein zum Steuer-Spuk» und planen hierfür 20’000 Flyer zu verteilen. Der Zusammenhang zwischen dem Datum des Versandes der Abstimmungscouverts und Halloween liegt auf der Hand – es geht um Spuk und Geister, diese wollen wir auf der Steuerrechnung nicht!

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Dr. med. Bettina Balmer
Präsidentin 
FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz
+41 77 431 56 52

Céline Büchel 
Geschäftsführerin
FDP.Die Liberalen Frauen Schweiz
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